AGB

Allgemeine Mietbedingungen für die Anmietung von Fahrzeugen (AGB)

 

1. Reservierung, Übernahme und Abbestellung

Das Fahrzeug ist bis spätestens eine Stunde nach der vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort zu übernehmen. Danach ist der Vermieter an die Reservierung nicht mehr gebunden. Abbestellungen müssen bis spätestens 48 Stunden vor Mietbeginn erfolgen. Geschieht das nicht oder wird das reservierte Fahrzeug nicht oder nicht rechtzeitig abgeholt, so ist der volle Mietpreis zu zahlen.

Für Tagesveranstaltungen des Vermieters gilt die allgemein gültige Oldtimerregel „Nenngeld ist Reuegeld“ – d.h. der Teilnahmebetrag wird nicht zurückgezahlt! Wobei wir die Möglichkeit einräumen, auf einen anderen Veranstaltungstermin umzubuchen. Hierfür wir ab dem 14. Tag vor der Veranstaltung eine Umbuchungsgebühr erhoben. Eine Absage durch den Veranstalter bleibt kostenfrei.

Bei einer Umbuchung auf einen anderen Veranstaltungstermin sind folgend Gebühren fällig:

Bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin> Kostenfrei

Bis 8 Tage vor Veranstaltungstermin> Umbuchungsgebühr 25,00 €

Bis 2 Tage vor Veranstaltungstermin> Umbuchungsgebühr 50,00 €

Am Veranstaltungstag> Umbuchungsgebühr 75,00 €

 

2. Mietzeitraum und Versicherung

Die Mietzeiträume bei Oldtimererlebnistour (Oldtimer (er)fahren – Oldtimer (er)leben – Touren mit dem Oldtimer) betragen die jeweils angegebenen Zeiträume Bei Überschreitung um mehr als 5% wird die Miete entsprechend berechnet (Stundensätze lt. aktueller Preisliste). Der Mietpreis versteht sich inklusive der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer, Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung mit 1.000,00 € Selbstbeteiligung oder 2.000 € (Legenden).

 

3. Berechtigter Fahrer, Kaution

Das Fahrzeug darf nur von einem benannten Fahrer gelenkt werden, weitere Fahrer können jeweils mit einem Versicherungsaufschlag weiter benannt werden. Die benannten Fahrer müssen das festgesetzte Mindestalter von 25 Jahren (Legenden von 28 Jahre) haben und im Besitz einer mindestens seit 3 Jahren (Legenden von 5 Jahre) gültigen Fahrerlaubnis sein. Die Fahrer sind Erfüllungsgehilfen des Mieters. Bei Selbstfahrer-Fahrzeugen ist eine Kaution in Höhe von 1,000 € oder 2.000 € (Legenden) in bar zu hinterlegen oder das eigene KFZ (mit Schlüssel/Schein) eingesetzt werden.

 

4. Verbotene Nutzungen

Dem Mieter ist untersagt, das Fahrzeug zu verwenden zur Teilnahme an motorsportlichen Veranstaltungen, Fahrzeugtests oder Fahrsicherheitstrainings, zur Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen, zur Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bedroht sind, zur Weitervermietung oder für sonstige Nutzungen, die über den vertraglichen Gebrauch hinausgehen. Die Benutzung des Fahrzeugs ist nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gestattet, sofern im Mietvertrag nicht etwas anderes vereinbart wird.

 

5. Probefahrt

Bei der Übernahme des Fahrzeugs haben die benannten Fahrer zur Überprüfung Ihrer Eignung eine Probefahrt zu absolvieren. Stellt der Vermieter oder der zur Durchführung der Probefahrt beauftragte Vertreter des Vermieters fest, dass der Fahrer die zum Fahren des angemieteten Fahrzeugs erforderliche Eignung nicht besitzt, so kann der Vermieter mit sofortiger Wirkung vom Vertrag zurücktreten. Die Feststellungen des Vermieters oder seines Vertreters zur Fahrtauglichkeit sind bindend. Bereits geleistete Zahlungen sind dem Mieter im Falle des Rücktritts zurückzuerstatten, es sei denn, der Mieter kannte bei Vertragsabschluss seine Fahruntauglichkeit. In diesem Falle verbleibt es bei der Pflicht zur Zahlung des vereinbarten Tagesgrundpreises. Aufwendungsersatzansprüche des Mieters sind im Falle des Rücktritts ausgeschlossen.

 

6. Mängelanzeige bei Übernahme, Übernahmeprotokoll

Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Übernahme umfassend auf Mängel hin zu begutachten und dem Vermieter die ihm erkennbaren Mängel sofort schriftlich anzuzeigen. Hierfür werden Vermieter und Mieter ein Übernahmeprotokoll fertigen. Es wird unwiderleglich vermutet, dass das dem Mieter übergebene Fahrzeug bei Übernahme nur die im Übernahmeprotokoll schriftlich festgehaltenen offensichtlichen Mängel aufweist. Auf die bei der Übernahme nicht erkennbaren Mängel findet dieser Passus keine Anwendung.

 

7. Reparaturen

Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter nur nach vorheriger telefonischer Rücksprache mit dem Vermieter und dessen Freigabe in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten trägt in diesem Falle der Vermieter gegen Vorlage der entsprechenden Belege, soweit der Mieter nicht für den Schaden haftet.

 

8. Verhalten bei Unfällen

Der Mieter hat nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden unverzüglich den Vermieter und die Polizei zu verständigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Der Mieter hat dem Vermieter, selbst bei geringfügigen Schäden, unverzüglich einen schriftlichen Schadensbericht zu erstatten.

 

9. Versicherungen

Die Haftpflichtversicherung weist eine Deckungssumme für Personen- und Sachschäden von mind. 5 Mio. Euro aus, der Vollkaskoschutz deckt den Schaden durch selbstverschuldete Unfälle oder Beschädigungen ab, die nicht durch Dritte ersetzt werden.

 

10. Rückgabe des Fahrzeugs, Betankung

Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit am vereinbarten Ort, zur vereinbarten Zeit und nach Vorgabe voll betankt an den Vermieter zurückzugeben. Bei Kurzmieten erfolgt eine pauschale Abrechnung des Kraftstoffes lt. gültiger Preisliste. Soweit das Fahrzeug nicht voll betankt zurückgegeben wird, übernimmt der Vermieter im Interesse des Mieters die Betankung des Fahrzeuges zu den beim Vermieter bei Anmietung aktuell verfügbaren Konditionen. Sollte das Fahrzeug früher als gebucht zurückgegeben werden, erfolgt keine, auch nicht anteilige Erstattung des Mietpreises.

 

11. Haftung des Vermieters

Der Vermieter haftet nicht bei Nichterfüllung des Mietvertrages, sofern die Nichterfüllung auf unvorhergesehene Defekte oder Verunfallung des Fahrzeuges beruht. Weiterhin haftet der Vermieter nicht für die Nichterfüllung des Vertrages, sofern diese auf Dritte oder örtliche Gegebenheiten (z.B. Stau) beruht. Die Haftung des Vermieters wegen Verletzung seiner vertraglich geregelten Pflichten ist einschließlich der Haftung für Vertreter und Erfüllungsgehilfen auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung wird dem Umfange nach auf den Ersatz der vertragstypischen vorhersehbaren Schäden begrenzt.

 

12. Haftungsfreistellung, Verjährung

Der Mieter stellt den Vermieter von allen Ansprüchen Dritter, mit einem haftungsbegründenden Verhalten des Mieters bei der in diesem Vertrag vorgesehenen Nutzung des angemieteten Fahrzeugs stehen, im Innenverhältnis frei. Sofern ein Unfall polizeilich aufgenommen wurde, werden Schadensersatzansprüche des Vermieters gegen den Mieter erst fällig, wenn der Vermieter Gelegenheit hatte, die Ermittlungsakte einzusehen. Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt spätestens 6 Monate nach Rücknahme des Fahrzeuges.

 

13. Veranstaltungen und Reisen

Bei Veranstaltungen und Reisen hat die Zahlung innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels zu erfolgen. Bei Veranstaltungen und Reisen ist eine Stornierung ausgeschlossen. Bei Oldtimerreisen können Sie dies über eine Reiserücktrittsversicherung abdecken.

 

14. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.